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Nach "Wilde Maus" die neue Komödie von Josef Hader

Mit seiner zweiten Regiearbeit beweist Kultregisseur Josef Hader (WILDE MAUS, VOR DER MORGENRÖTE) erneut, dass das Tragikomische die beste Abbildung dessen ist, was man Leben nennt. In

ANDREA LÄSST SICH SCHEIDEN

für das Hader zusammen mit Florian Kloibhofer auch das Drehbuch verfasste, erzählt er von unverwirklichten Träumen, verpasstem Glück und schicksalhaften Begegnungen – eine scharfsinnig beobachtende Analyse einer Dorfgesellschaft und ein Plädoyer gegen jede Landlebensehnsucht.

Andrea, eine Polizistin in der niederösterreichischen Provinz, möchte ihre unglückliche Ehe beenden und in St. Pölten eine neue Stelle als Kriminalinspektorin beginnen. Nach einer Geburtstagsfeier läuft ihr der Noch-Ehemann betrunken vors Auto. Im Schock begeht Andrea Fahrerflucht. Dann erlebt sie mit Erstaunen, wie jemand anderer ihre Schuld bereitwillig auf sich nimmt: Franz, ein Religionslehrer und trockener Alkoholiker, hält sich für den Täter und wird auch von allen anderen im Dorf dafür gehalten. Während Franz wieder zu trinken beginnt und zielsicher seinem Untergang entgegen taumelt, bemüht Andrea sich, ihre Spuren zu verwischen.

Josef Hader ist zurück im Kino und präsentiert dem Publikum erneut seinen berühmten lakonischen Humor. Für ANDREA LÄSST SICH SCHEIDEN hat er ein erstklassiges Ensemble vor der Kamera vereint: An seiner Seite spielen neben Birgit Minichmayr (3 TAGE IN QUIBERON, SCHACHNOVELLE) in der Titelrolle u.a. Thomas Schubert (EIN GANZES LEBEN, ROTER HIMMEL), Robert Stadlober (LEBERKÄSJUNKIE, EIN GANZES LEBEN), Branko Samarovski (NEBEL IM AUGUST, NARZISS UND GOLDMUND), Thomas Stipsits (DAS EWIGE LEBEN, LOVE MACHINE) sowie Maria Hofstätter (WILDE MAUS, MYSTERY OF LOVE).

Zum Bundesstart ab 4. April hier im Kino!

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MORGEN IST AUCH NOCH EIN TAG

Rom, 1946 nach der Befreiung vom Faschismus. Delia (Paola Cortellesi) ist die Frau von Ivano (Valerio Mastandrea) und Mutter dreier Kinder. Zwei Rollen, in die sie sich voller Hingabe fügt. Obendrein bessert sie die Haushaltskasse mit vielen kleinen Hilfsarbeiten auf, um die Familie über Wasser zu halten. Ivano hingegen fühlt sich berechtigt, alle daran zu erinnern, wer der Ernährer ist. Nicht nur mit Worten. Körperliche und psychische Gewalt gehören für Delia zum Alltag. Bis ein mysteriöser Brief eintrifft, der ihr den Mut gibt, alles über den Haufen zu werfen und sich ein besseres Leben zu wünschen, nicht nur für sich selbst …

Autorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi ist eine der dynamischsten und vielseitigsten Künstlerinnen Italiens. Ihr Regiedebüt proklamiert keinen Feminismus mit erhobenem Zeigefinger, sondern erzählt von den vielen kleinen Schritten auf dem langen Weg zur Emanzipation. Im Genre wechselt sie dabei immer wieder zwischen Drama und Komödie. Es ist ein lakonischer, schulterzuckender Humor, mit dem die Frauen in dieser repressiven Zeit unter dem Radar tyrannischer Männer zusammenhalten, eine leichte, geradezu beiläufige weibliche Solidarität angesichts der Übermacht des Patriachats mit seinen überkommenen Rollenvorstellungen. Vorstellungen, die sich bis heute halten.

Der Eröffnungsfilm des Filmfestivals in Rom wurde dort mit drei Preisen ausgezeichnet. Manchmal paradox, mal lustig, mal traurig und voller Poesie, immer mal wieder unterbrochen von magischen Tanz- und Gesangszenen, setzt das im Schwarzweiß des Neorealismus gedrehte Familien- und Emanzipationsdrama Akzente. Vor allem die fantastische Hauptdarstellerin lässt ihr Publikum keine Sekunde aus den Augen und vom Haken. Ihr folgt man gebannt, bangt mit ihr bei jedem sich ankündigenden Gewaltausbruch des Ehemanns, der sein Verhalten mit seinen traumatischen Erlebnissen in zwei Weltkriegen entschuldigt. Man zittert mit bis zum überraschenden, klugen und humorvollen Ende, das der vermeintlich privaten, in Wahrheit jederzeit gesellschaftspolitisch relevanten Geschichte, endgültig einen übergeordneten wunderbaren und historisch verbürgten Sinn verleiht. Ein Film voller Mut und Hoffnung.

Am Donnerstag, den 18.4. im italienischen Original mit deutschen Untertiteln!

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Kinogutscheine

Gutscheinverkauf im Kino zu den Kassenzeiten (30 Min. vor dem ersten Film des Tages bis 15 Min. nach Filmbeginn des letzten Film des Tages). Im Kino ist keine Kartenzahlung möglich.

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Unsere Kinokasse ist jeweils 30 Min. vor der ersten Vorstellung bis 15 Min. nach der letzten Vorstellung des Tages geöffnet. Montag ist Ruhetag (außer an Feiertagen).

Es ist keine Kartenzahlung möglich.