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Banshees of Inisherin - Nominiert für neun Oscars!

Ganz große Filmkunst – vielleicht eine der gemeinsten, auf jeden Fall aber eine der schwärzesten Komödien aller Zeiten und abgesehen davon mit sehr viel irischem Fluidum. Martin McDonagh („Three Billboards outside Ebbing, Missouri“, „Brügge sehen … und sterben?“) erzählt in wunderschönen Bildern eine bitterböse Geschichte. Es geht um Pádraic und Colm, zwei Männer, die gute Freunde waren. Bis gestern.

Doch heute ist alles anders. Pádraic (Colin Farell), der wie immer an Colms Tür klopft, um mit ihm in den Pub zu gehen, muss erfahren, dass Colm nicht mehr mit ihm befreundet sein will. Irgendwelche plausiblen Gründe dafür scheint es nicht zu geben, spielen aber auch gar keine Rolle. „I just don’t like you no more“, meint Colm (Brendan Gleeson), als sei damit alles gesagt. Für ihn trifft das offensichtlich zu. Aber Pádraic sucht verzweifelt nach Gründen für Colms Verhalten, immer in der Hoffnung, dass sich alles aufklären wird und alles wieder so wird, wie es einmal war: die festen Verabredungen, die festen Plätze im Pub, die Gespräche über dieses und jenes und anderes. Doch Colm ist ganz und gar nicht gesprächsbereit, im Gegenteil: Für den Fall, dass Pádraic ihn nicht in Ruhe lässt, fährt er Drohungen auf, die er tatsächlich absolut ernst meint, wie sich bald herausstellt. Colm ist bereit, seinen Standpunkt mit größter Konsequenz zu vertreten. Daraus entwickelt sich eine Situation, die bald eskaliert und die Beteiligten in einen Strudel überraschender Ereignisse hineinreißt. (programmkino.de)

BANSHEES OF INISHERIN - ab 10. Februar bei uns im Programm und am 9.2. um 20 Uhr in der engl. Originalfassung mit dt. Untertiteln.

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Acht Berge - nach dem Bestseller von Paolo Cognetti

Einen Bergfilm der etwas anderen Art hat das belgische Regie-Duo Felix van Groeningen und Charlotte Vandermeersch mit „Acht Berge“ gedreht, der in Cannes mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde. Hauptsächlicher Schauplatz sind zwar die italienischen Berge, wo zwei Männer zu Freunden werden, doch Thema ist nicht das erklimmen von Gipfeln, sondern die Höhen und Tiefen des Lebens.

Im italienischen Aostatal wächst Bruno auf, der Sohn eines Kuhhirten. In einem Sommer in den 80er Jahren lernt er Pietro kennen, ein Stadtkind, dass den Sommer in den Bergen verbringt. So unterschiedlich die beiden elfjährigen auch scheinen, schnell werden sie Freunde, nicht nur aber auch verbunden durch die Liebe zu den Bergen. Das Angebot von Pietros Eltern, Bruno mit in die Stadt zu nehmen, um ihm eine bessere Ausbildung zu ermöglichen wird abgelehnt, der Kontakt bricht ab. Erst Jahre später, nach dem Tod seines Vaters, kehrt der nun Erwachsene Pietro in die Berge zurück. Er bittet Bruno ihm dabei zu helfen, einen Traum seines Vaters zu erfüllen: Die Ruine einer Hütte zu renovieren, hoch oben in den Bergen ein Heim zu bauen, fern der Zivilisation, fern der Menschen. Wie sich das für einen Bergfilm gehört wird in „Acht Berge“ wenig gesprochen, vertrauen die Regisseure mehr auf Bilder, auf die sich aufdrängenden Metaphern, als auf Worte. Ein filmischer Ansatz, der aus unterschiedlichen Gründen ausgezeichnet funktioniert. Zum einen der beiden Hauptdarsteller Luca Marinelli und Cristiano Sassella wegen, deren Freundschaft auch ohne viele Worte spürbar wird, die sich mehr über ihre Physis definieren, als durch Worte. (programmkino.de)

ACHT BERGE - Le otto montagne - ab 17.2 bei uns im Programm, am 16.2. um 19.45 Uhr in der ital. Originalfassung mit dt. Untertiteln.

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Der Geschmack der kleinen Dinge

Kochen und Kino hat gemeinhin Gelinggarantie. Japan erweist sich zudem als zuverlässige Story-Zutat. Bei diesem Komödien-Menü macht sich ein frustrierter, französischer Sternekoch auf die Suche nach dem Geheimnis von Umami, jener mysteriösen fünften Geschmacksnote aus Fernost. Ganz nebenbei entdeckt der verlassene Familienvater, wie schön das Leben sein kann, wenn man sich an kleinen Dingen erfreut. Serviert wird dieses Soufflé von einem Depardieu in Bestform. Als Sahnehäubchen gibt es ein Wiedersehen mit dem Kult-Mimen Pierre Richard. Eine cineastische Delikatesse: Bon appétit! (programmkino.de)

DER GESCHMACK DER KLEINEN DINGE - ab 17.2. bei uns im Programm, am 16.2. in der frz. Originalfassung mit dt. Untertiteln.

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Tenor - Eine Stimme, zwei Welten

Musik und Klassenkampf: Das wäre eine passende Kurzbeschreibung für diese begeisterungswürdige Dramödie mit Märchen-Touch, in der ein ziemlich cooler Rapper als klassisches Gesangstalent entdeckt wird. Wenn es um die Verbindung von ernsthaften sozialen Themen mit Humor und moderner Kinounterhaltung geht, liegen die französischen Filmschaffenden zurzeit ganz weit vorne. Und sie können es eben auch richtig gut – mit Eleganz und Esprit, mit Spaß, Dramatik und opulenten Bildern. Ein Fest für alle Sinne!

Antoine lebt fürs Rappen, jedenfalls solange er nicht nachts seinem Bruder Didier helfen muss, der mit seinen illegalen Boxkämpfen – und ebenfalls illegalen Wetten – ständig auf der Flucht vor der Polizei ist. Diese Kämpfe haben mit dem klassischen Boxen wenig zu tun; es handelt sich eher um brutale Schlägereien. Die beiden Brüder leben in einer Wohnung in den Banlieues, den berüchtigten Außenbezirken von Paris, wo alle landen, die keine Träume mehr haben oder gescheitert sind. Für Antoine hat sich Didier etwas Besonderes ausgedacht, denn er soll einmal einen richtigen Beruf lernen: Buchhalter. Er zahlt den Kurs, und Antoine geht hin, sofern er nicht gerade als Sushi-Lieferfahrer arbeitet. Einer dieser Aufträge führt ihn zufällig in die Opéra Garnier, das prachtvolle alte Pariser Opernhaus, in dem das „Phantom der Oper“ einst umging. Dort findet gerade Gesangsunterricht statt, und Antoine stellt ziemlich schnell fest: Was die können, kann er auch. Doch obwohl die Gesangslehrerin ihn zu überzeugen versucht zu bleiben und mitzusingen, ergreift Antoine erstmal die Flucht. (programmkino.de)

TENOR - EINE STIMME, ZWEI WELTEN - ab 18.2. für kurze Zeit bei uns im Programm.



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Mission: Joy - Zuversicht & Freude in bewegten Zeiten - Im Rahmen des Ubuntu Festivals Prien

Mission: Joy - Zuversicht und Freude in bewegten Zeiten, im engl. Original mit dt. Untertiteln

Tief bewegend und lustig. MISSION: JOY gewährt einen noch nie dagewesenen Einblick in die außergewöhnliche Freundschaft zwei der bedeutendsten spirituellen Leitfiguren unserer Zeit: Seine Heiligkeit der Dalai Lama und Erzbischof Desmond Tutu. In ihrer letzten gemeinsamen Mission offenbaren die beiden, die sich selbst als schelmische Brüder bezeichnen, ihre immense Lebenserfahrung und die Weisheit ihrer jeweiligen Weltreligion.

Wir zeigen den Film in einer Sonntags-Matinee am 19.2. um 11.15 Uhr, im Rahmen des UBUNTU Festivals in Prien am Chiemsee, durchgeführt von Vision Yamalé e.V. http://www.vision-yamale.de/

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Schulkinowoche 21. bis 31. März 2023

Es geht wieder los: Die SchulKinoWoche Bayern startet am 20. März 2023

Wir sind auch in diesem Jahr wieder dabei und bieten Filme für alle Alterstufen und zu den Sonderreihen 17 Ziele – Kino für eine bessere Welt und zum Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum an. Das Programm finden Sie hier https://www.schulkinowoche.bayern.de/kinos-programm/prien-am-chiemsee/

Buchungen nehmen Sie bitte direkt auf der angegebenen Seite vor, diese gehen nicht über uns. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns oder an die angegebenen Ansprechpartner der Schulkinowochen.

Öffnungszeiten

Unsere Kinokasse ist jeweils 30 Min. vor der ersten Vorstellung bis 15 Min. nach der letzten Vorstellung des Tages geöffnet. Montag ist Ruhetag (außer an Feiertagen).

Es ist keine Kartenzahlung möglich.

Kinogutscheine

Gutscheinverkauf im Kino zu den Kassenzeiten (30 Min. vor dem ersten Film des Tages bis 15 Min. nach Filmbeginn des letzten Film des Tages).

Rund um die Uhr gibt es die Gutscheine online in unserem Gutscheinshop .

Es gibt unsere Gutscheine auch im Amon Store in der Wendelsteinstraße, gleich neben dem Kino. Dieser hat Mo-Fr von 10 bis 18 Uhr und Sa von 10 bis 14 Uhr geöffnet.